Gartenarbeit ist wahrscheinlich nicht das Erste, woran man im Dezember denkt. Bei all den Feiertagen und dem schlechten Wetter wird man nicht immer Zeit und Lust haben, nach draußen zu gehen. Es wird dich jedoch überraschen, was man noch alles tun kann und wie viel es noch im Garten zu entdecken gibt. Es ist auf jeden Fall gut für deine Gesundheit, nach draußen zu gehen und noch etwas im Garten zu arbeiten, also zieh dich warm an und nimm dir auch diesen Monat die Zeit, in deinen Garten zu gehen.
Gartenarbeiten
Wenn das Wetter es zulässt, können noch allerlei Arbeiten im Garten erledigt werden. Es ist jetzt an der Zeit, laubabwerfende Bäume und Sträucher zu schneiden, wenn du das noch nicht getan hast. Da wenig Laub vorhanden ist, kannst du auch gut sehen, wo du Äste entfernen kannst. Entferne auch alle kranken und/oder faulen Äste. Achte jedoch darauf, die kranken Äste nicht auf den Komposthaufen zu werfen, sondern in die Biotonne zu geben. Andernfalls wird sich die Krankheit im Garten ausbreiten, wenn du den Kompost verwendest.
Pläne für nächstes Jahr
An Tagen, an denen das Wetter zu schlecht ist, ist es ein guter Zeitpunkt, um Pläne für das nächste Jahr zu schmieden. An welchen Stellen fehlte dir noch etwas im Garten, oder in welcher Jahreszeit gab es zu wenig Farbe im Garten? Notiere dir solche Dinge das ganze Jahr über und schaue sie dir an, wenn du neue Pläne machst. Es gibt viele schöne und lehrreiche Bücher über Gartenarbeit, die praktische Tipps enthalten, z. B. wann welche Pflanzen und Blumen für Farbe im Garten sorgen. Ein zugängliches und praktisches Buch finden wir „Ein Jahr im Garten“ von Ian Spence. Es gibt auch viele Gärtnereien und Saatgutbetriebe mit Online-Katalogen, was immer ein Vergnügen ist, durchzublättern und von den schönen Pflanzen und Blumen zu träumen. So kannst du leicht Inspiration für deinen eigenen Garten sammeln.
Pflege deiner Stauden
Es ist ratsam, abgestorbene Blätter von den Stauden abzuschneiden. Besonders wenn du siehst, dass es sehr nass ist und fault, ist es empfehlenswert, dies jetzt im Winter zu entfernen. Das verrottete Laub kann dazu führen, dass auch der Kern der Staude fault. Dickere Stängel mit Samenkapseln oder Rispen, zum Beispiel von Rispen-Hortensien, können ruhig stehen bleiben und bei Frost einen wunderschönen Anblick im Garten bieten. Apropos Frost: Es ist ratsam, frostempfindliche Stauden im Beet abzudecken oder Terrassenkübel vor Frost zu schützen. Wenn du ein Kalthaus hast, kannst du die Töpfe auch dort hineinstellen. Die deutschen Winter sind oft nicht mehr so streng, sodass ein Kalthaus sicherlich ausreichen kann. Das Abdecken von Stauden im Beet kann einfach mit Stroh oder trockenem Laub erfolgen und mit Drahtgitter fixiert werden.
Wenn der Boden nicht gefroren ist, kannst du immer noch Stauden ausgraben und teilen, wie wir es auch im Blog über Gartenarbeit im November beschrieben haben. Neben dem Teilen ist es auch möglich, Wurzelstecklinge von Stauden zu nehmen. Das ist jedoch eine etwas kompliziertere Arbeit und erfordert sicherlich mehr Geduld. Es wird auch nicht bei allen Stauden funktionieren. Versuche es auf jeden Fall bei Stauden mit langen, fleischigen Wurzeln, wie zum Beispiel Japanischen Anemonen. Auch bei Pflanzen mit dünneren Wurzeln ist diese Art der Stecklingsvermehrung möglich, wie bei Phlox. Bald werden wir ein Video auf unseren Social-Media-Kanälen teilen, in dem wir zeigen, wie wir Phlox vermehren.
